Fr 30. Mai 2008, 01:20
Ein Beitrag von Foxiana/Kopie aus dem alten ForumHallo,
bevor man mit Rohfütterung (der Begriff gefällt mir besser) anfängt sollte man sich, wie Eva schon schrieb, wirklich die Grundkenntnisse aneignen.
Es gibt mittlerweile gute Literatur und viele Informationen im I-net.
Aber, inzwischen ist BARF nicht mehr gleich BARF. Es haben sich hier schon Gruppen mit ganz unterschiedlichen Meinungen und Methoden gebildet. Manche haben einen fast sektenartigen Charakter

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Fakt ist, dass man bei Fertigfutter dem Hersteller Glauben schenken muss, was die Zusammensetzung und die Verarbeitung betrifft.
Wenn dass "Cäsar" so schon duftet und richtige Fleischbrocken zu sehen sind, kommt ja keiner darauf, dass die Technik heute aus Soja oder anderen Rohstoffen solche "Fleischstückchen" tauschend echt produzieren kann. Etwas Farbe macht die Illusion komplett.
Auch der Preis für ein Fertigfutter sagt über seine Qualität nichts aus. Teuer ist nicht gleich gut, was nicht heißt, dass Billigfutter gut ist.
Bei Rohfütterung
weiß ich, dass ich Fleisch (ich beziehe auch teilweise vom Pansenexpress), Knochen oder Knorpel und Gemüse verfüttere. Da ist nichts hocherhitzt und dehydriert. Von fragwürdigen Zusatzstoffen wie künstlichen Vitaminen wie z.B. das K3, dessen Wirkung in Verdacht steht krank zu machen gar nicht zu reden.
Was den Bedarf an Nährstoffen angeht glaube ich nicht, dass irgendein Lebewesen seinen tägl. Bedarf bis aufs Gramm genau ausgerechnet serviert bekommt.
Der Körper ist in der Lage normal Defizite wie Überschüsse zu kompensieren.
Wichtig ist, dass die Nahrung über einen gewissen Zeitraum ausgewogen ist. Da ist es nicht notwendig z.B. jeden Tag die Calziumgabe genau nachzurechnen.
Umstellen kann man eigentlich auch von einem zum nächsten Tag. Am besten fängt man mit Pansen an. Einzig mit Knochen sollte man zwei, drei Wochen warten bis sich die Verdauungssäfte angepasst haben.
LG Diana